| Unser Verein/Fahnenschlagen
im Bürger- Schützenverein |
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| Fahnenschlagen im Anholter Bürger- Schützenverein seit den 60er Jahren. | |||
| Fahnenschlagen zu besonderen Anlässen
haben in unserem Raum sicher eine lange Tradition. So wie die Schützenvereine
beiderseits der Grenze zu den Niederlanden sich großer Beliebheit
erfreuen, so ist auch das Fahnenschlagen in den Schützenvereinen beiderseits
der Grenze zu finden. So wissen wir, dass im Regnieter Schützenverein das Fahnenschlagen sehr gepflegt und mit großer Sorgfalt und Präzision ausgeführt wurde. In den frühen 60er Jahren erinnerte man sich im Bürger-Schützenverein Anholt dieser Tradition und versuchte diese Attraktion in das Schützenfestprogramm einzubeziehen. Fahnen aus dem Fundus der Regnieter Schützen standen noch zur Verfügung. So konnten sich die Anholter Schützen und die Gäste des Schützenfestes 1961 an einem Fahnenschlag erfreuen, der von Willi Borkes - einem Anholter Jungen - in Alleindarstellung vorgeführt wurde. Doch das Interesse war geweckt und so fand sich schnell eine Truppe zusammen, die unter Anleitung eben dieses Fahnenschwenkers assistiert von Alois Bruns, Millingen, einem ebenfalls gebürtigem Anholter Jungen - die notwendigen Proben absolvierte und zum Schützenfest mit ihrer Darbietung zum Gelingen der Festlichkeiten einen großen Anteil hatten. Die Männer der ersten Stunde: Johann Alofs, Heinz Welbers, Klaus van Ackern und Elmar Reiche. Geschwenkt wurde nach dem so genannten „alten Schlag", der vom Regnieter Schützenverein überliefert war. Als Uniform wählte man die normale Schützenkleidung, jedoch ohne Jacke und Hut, also weiße Hose, weißes Hemd mit Krawatte. In dieser Zeit ist das Fahnenschlagen zum festen Bestandteil des Schützenfestes geworden. Umzugs-, Altersund persönliche Gründe waren für diverse Wechsel in der Besetzung verantwortlich. Aber immer wieder war sehr viel Eigeninitiave zu vermelden. |
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| So die Anschaffung einer vierten Fahne, welche
in Einzelteilen in Kevelaer gekauft und von Frau Käthe Schemkes genäht
und mit Fransen versehen wurde. Zu dieser Zeit wurde bei Schemkes im Garten
in der Besetzung: Paul Daniels, Willi Deckers, Franz Kampshoff und Manfred
Schemkes fleißig geübt. Nach vereinsinternen Diskussionen in den Jahren 1970-71 löste sich diese Besetzung auf und das Fahnenschlagen fehlte fortan auf den Schützenfesten. |
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| Im Jahre 1976 formierte sich die jetzige Besetzung
der Fahnenschwenker. Diese kauften sich eigene Fahnen, welche nicht mehr
so schwer wie die alten Regnieter Fahnen waren. Die Fahnenschwenker, in dieser Formation, sind seit nunmehr fast 30 Jahren Bestandteil des Bürger-Schützenvereins. Sie sind bei den Festenaktivitäten des Bürger-Schützenvereins wie auch bei Auftritten des Grenzland Tambourkorps nicht mehr weg zu denken |
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Schwenker der 1. Stunde |
Das ist die heutige Formation |
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