Vorstand, Offiziere und Schützen marschierten
am Schützenfest-Samstag mit musikalischer Begleitung des Anholter
Grenzland-Tambourkorps und der Schöttler'schen Kapelle aus Isselburg
stolz ob ihres ersten Auftrittes in der Öffentlichkeit durch die
Straßen des Städtchens zum großen Zapfenstreich auf dem
Markt.

Es war ein Erlebnis für alle Mitglieder und für alle Anholter,
die dem wieder aktiven Schützenverein bereits ihre Sympathie entgegenbrachten
und vielleicht freudige Überraschung für viele, die noch abwartend
der Entwicklung des „neuen" .Schüt-zenvereins gegenüber
standen. Nach der Ehrung folgender Mitglieder:
„Anton Dammann, Gerd Welbers, Bernhard Tovar, Bernhard Giesen,
August Wickering, Hubert Delsing,
Heinrich Onstein, Richard Balthesen, Josef Böing, Max Korsch, Heinrich
Schweers, Paul Krause“
feierte ein fröhliches Schützenvolk mit vielen Gästen
von nah und fern den ersten und unvergeßlichen Schützenball
nach dem II. Weltkriege im großen Festzelt auf der Schneidkuhle,
in dem an den Schützenfesttagen die Gastwirtfamilie Drecker die Bewirtung
hervorragend besorgte.
Nach dem Weckruf durch das Grenzland-Tambourkorps und den Gottesdiensten
in der katholischen und evangelischen Kirche zum Gedenken an die verstorbenen
Mitglieder am Sonntagvormittag stand der Sonntagnachmittag im Zeichen
der Weihe der neuen Fahne auf der Freitreppe des Rathauses, zu der von
den geladenen Nachbarvereinen Abordnungen aus Isselburg, Suderwick und
Werth anwesend waren.
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